Aktuelle Info zur Corona-Situation: Praxis wieder geöffnet!
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Öffnungszeiten eingeschränkt. Aktuelle Info zur Corona-Situation:

Kinesiologie ohne Muskeltest? Und was wird aus den Kindern?
und danach
Bisher hatte ich Glück. Derzeit wandert ein Beratungsduo umher und klingelt an so mancher Tür. Tragen die Namen Angst und Sorge und streuen Zukunftsprognosen.

In allem haben sie Recht und Vieles sollten SIE und ICH bedenken. Grundsätzlich schätze ich die beiden auch. Trotzdem bin ich froh darüber, dass sie meine Tür noch nicht gefunden haben.
 
Die Pandemie könnte meiner Arbeit, so wie es derzeit aussieht, ein abruptes Ende setzen. Die Leistungserbringung des Muskeltests ist nach der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Infektionskrankheiten medizinisch nicht erforderlich und damit nicht zulässig. In meine Praxis zieht es zu etwa 90 % Menschen, die an der Antwort ihres Körpers, also am Muskeltest, interessiert sind.
Dieser wird nun für eine längere Zeit nicht mehr möglich sein, auch die Aufstellungsarbeit kann nicht mehr in bisheriger Form durchgeführt werden. Meine Arbeit lebt von Nähe und Berührung und besonders Kinder drücken die für sie spürbaren Erfolge in spontanen Umarmungen aus. Sie sind fasziniert davon, dass ihre Arme mit mir sprechen und genau das an mich preisgeben, was es braucht, damit es ihnen besser geht.
Angst und Sorge würden raten, ich solle meine Existenz schleunigst in einen sicheren Hafen steuern.
 
Ich habe vieles fantasiert und gedacht, was durch die Ereignisse während der letzten Wochen wieder überrollt und eingeholt wurde.
In dieser abwartenden Zeit habe ich ca. 800 Seiten geschrieben. Meine Facharbeit zur „Fachkraft für tiergestützte Intervention“ (kurz TGI) beendet, sämtliche Kursunterlagen überarbeitet und ein halbes Buch geschrieben.
 
Und ich bin dabei zu einem Entschluss gekommen.
 Corona Blume
Ich werde nicht Kurs auf den existenzsichernden Hafen nehmen. Ich werde einiges anders machen, aber ich werde hier in meiner Praxis und bei meiner Arbeit bleiben. Ich werde neue Wege gehen und manches neu erfinden müssen.
Nähe zulassen, sich auf Berührung einlassen, Gefühle zeigen und bedürftig sein dürfen. Sich das alles hinter einer Schutzmaske und einem Einwegkittel vorzustellen, geht in meinem Kopf noch nicht zusammen.
Vielleicht müssen die tierischen Kollegen helfen, müssen jetzt mit ihren Fähigkeiten ins Boot. Geben Nähe, Wärme und bedingungsloses Angenommensein in ihrer Präsenz, da wo meine Kommunikationsmöglichkeiten nur eingeschränkt wirken.
Das Pferd und die Ponys sind im Pensionsstall isoliert, noch ist Fremden der Zutritt verboten. Mensch-Tier-Begegnungen auf dem Alpaka-Hof sind machbar, auch die Hunde haben sich schon an die Präsenz in der Praxis gewöhnt und bei schönem Wetter ist auch ein Arbeiten am Schildkröten-Areal eine Möglichkeit, die Distanzauflagen etwas auszublenden.
Was nötig und bedeutend ist, wird sich in den nächsten Wochen entwickeln.
Die Möglichkeiten sind so individuell wie Ihre Anliegen.
Rufen Sie mich gerne an und wir beraten, was zu tun ist.
 
„Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ G. C. Lichtenberg
 
Kommen Sie in diesem Sinne gut durch die Krise.
Ihre
Marion Hoffmann
 
Ach. Und PS: Ich werde noch eben ein Schild an die Tür hängen.
„Derzeit bitte keine Beratungen durch Angst und Sorge erwünscht!“
 
 
 
   
© Marion Hoffmann

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