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Kinder und Jugendliche finden oft in die Beratung weil das Schulische Probleme bereitet und sogenannte „Lernblockaden“ sie daran hindern ihr volles Potential auszuschöpfen, weil besondere Lebensumstände sie seelisch oder körperlich aus dem Gleichgewicht fallen lassen haben oder es zu scheinbar grundlosen Verhaltensänderungen gekommen ist.

  

Themen, die "blockierte" Kinder belasten, sind Auffälligkeiten wie

  • emotionale Unausgeglichenheit, Aggressivität, Hyperaktivität (ADS, ADHS) 
  • Ängste, Trennungs- und Ablöseprobleme 
  • Ungeschicklichkeit 
  • Bettnässen 
  • Sprachprobleme 
  • Plötzlicher Leistungsabfall oder Ängste vor Anforderungen und Versagen 
  • Konzentrationsschwäche

Beratungsstellen und diagnostische Verfahren zielen darauf ab, Defizite zu benennen und zu beseitigen. Im Selbstvertrauen der betroffenen Kinder hinterlässt das oft eine tiefe Furche, Glaubenssätze wie "ich bin dumm" oder "etwas stimmt nicht mit mir" graben sich in das Selbstbild und können die Motivation zur positiven Veränderung noch mehr beeinträchtigen.

Die kinesiologische Arbeit an stärkenden Ressourcen kann dem entgegenwirken und nahezu jede Therapie (Ergotherapie, Logopädie, Kieferorthopädie ...) sinnvoll unterstützen. Die Resultate einer solchen Balance sind für die Kinder schnell fühlbar, und die Eigenmotivation wird angeregt. So sind meist schon drei Balancen ausreichend um eine festgefahrene Situation auf einen guten Weg zu bringen. Am Ende einer Beratungseinheit bekommen die Kinder speziell für sie ausgetestete Übungen mit nach Hause. Diese einfachen "Hausaufgaben" unterstützen das, was in der Einzelstunde erarbeitet wurde. Da in der Balance nicht "repariert" wird, sondern lediglich blockierte Bahnen befreit werden und Motivation und Eigenverantwortung ansteigen sollen, sind die Übungen ein wichtiger Bestandteil der Balance.

zum weiterlesen -> Rundbrief Mai 2015: Lernen wie man lernt. Lerntherapie oder Nachhilfe?

   
© Marion Hoffmann